Epoche
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Dramatis Personae
Historische Personen, Hauptpersonen
Bester Freund und Schwager des Augustus, erfolgreicher Feldherr (u. a. Seeschlacht von Actium) und Verwalter. Starb 12 v. Chr., doch bleibt in Rückblenden und Erinnerungen als zentraler Architekt der augusteischen Ordnung präsent.
Sohn von Herodes und Mariamne, Bruder von Aristobulos. Er galt als kultiviert, redegewandt und ehrgeizig, wurde in Rom erzogen und als möglicher Nachfolger aufgebaut. Seine Ehe mit Glaphyra stärkte seine dynastische Position, doch er fiel schließlich Herodes wachsendem Misstrauen zum Opfer.
Junge Sklavin aus Kilikien im Haus des Tacitus. Sie ist klug, lernbegierig und interessiert an historischen Texten und philosophischen Fragen. Im vertrauten Kreis wird sie Anthaia genannt. Aristoteles nennt sie mit ihrem Geburtsnamen Damaris und vermutet in ihr eine Nachfahrin verlorener Stämme Israels.
Tochter von Marcus Antonius und Octavia, Nichte des Augustus. Hochgebildet, klug und strategisch – sie ist die Mutter des späteren Kaisers Claudius und eine zentrale Figur im höfischen Netzwerk Roms.
Vater von Herodes und Ehemann von Kypros. Idumäer, der in den Diensten des Hyrkanos II. stand und diesem mit Hilfe der Römer auf den Thron der Hasmonäer brachte. Die eigentliche Macht lag jedoch in seinen Händen.
Ältester Sohn des Herodes, aus dessen erster Ehe mit Doris. Ehrgeizig, manipulativ und karrierebewusst, steht er früh im Zentrum der Thronfolgeintrigen. Er agiert als Vermittler zwischen Rom und dem herodianischen Hof, wird aber zunehmend als Bedrohung erkannt.
Urgroßvater der Glaphyra, ein angeblicher Sohn von Mithridates von Pontus, vermutlich nur dessen ehemaliger General. Er wurde von der ägyptischen Königin Berenike IV., der älteren Schwester Kleopatras, geheiratet, um ihre Regentschaft zu legitimieren. Diese Verbindung machte ihn zum politischen Instrument der dynastischen Ansprüche im östlichen Mittelmeerraum.
Großvater der Glaphyra. Er war Priesterfürst von Komana in Kappadokien, einem mächtigen Tempelstaat mit regionalem Einfluss. Er strebte zeitweise die Königswürde von Kappadokien an, was von Cicero als Prokonsul von Kilikien verhindert wurde. Mann der Hetäre Glaphyra.
Vater der Glaphyra, König von Kappadokien und Vasall Roms. Durch geschickte Diplomatie und Heirat mit seiner zweiten Frau Pythodoris sicherte er die Stellung seiner Familie. Unterstützt von Augustus, wurde er ein bedeutender Akteur in der römischen Orientpolitik.
Neuer König der Nabatäer, bestätigt von Tacitus im Namen des Augustus. Entfernter Verwandter von Herodes und seiner Sippe, über dessen Mutter Doris.
Sohn von Herodes und Mariamne, Bruder von Alexander. Wie sein Bruder in Rom erzogen, galt er als charismatisch und gefährlich für Herodes. Trotz seiner dynastischen Qualitäten fiel er gemeinsam mit Alexander einer Intrige zum Opfer.
Hellenisierter Jude aus Alexandria. Nachfahr von Leviten und Schriftgelehrten aus der Tradition der Septuaginta. Sekretär und Bibliothekar im Gefolge des Tacitus. Er erkennt in Anthaia mehr als nur eine Sklavin. Vermutet in ihr eine judäische Herkunft mit tieferer Bedeutung.
Sklavin im Haushalt des Tacitus. Sinnlich, klug, ehrgeizig, mathematisch und kaufmännisch begabt. Interessiert am Geheimnis der Seidenzucht. Enge Freundin und Beschützerin von Anthaia.




